Halloween am 31. Oktober 2012

Halloween KürbisDas Halloween Fest wird in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November gefeiert. Der Brauch wurde von den ausgewanderten Iren ab 1830 in die USA gebracht, nachdem Iren mehr und mehr die Vereinigten Staaten bevölkerten.  In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert. Die Vikties feiern das Fest der Ahnen auch als Windmondfest zum 11. Vollmond nach der Wintersonnenwende, im Jahr 2012 also bereits am 29. Oktober.

Nach keltischem Glauben ist es den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen. Eine weitere Herleitung lautet: Wenn Anfang November die ertragsarme Zeit auf den Feldern begann, glaubte man, dass die Grenze zwischen Toten und Lebenden nur sehr eng beieinander liegen und die Seelen der Toten sich neue Wirte suchen würden. Um sich zu schützen, verkleidete man sich, um die herumirrenden Seelen zu erschrecken und Kürbisse wurden ausgehöhlt, die als Wächter der Familien vor die Häuser gestellt wurden.

Der Brauch, Kürbisse zum Halloween-Fest aufzustellen, stammt aus Irland, dem Mutterland von Halloween. Dort lebte der Sage nach der Bösewicht  Jack O’Lantern. Dieser fing durch eine List den Teufel ein und wollte ihn nur freilassen, wenn er Jack O fortan nicht mehr in die Quere kommen würde. Nach Jacks Tod kam er aufgrund seiner Taten nicht in den Himmel, aber auch in die Hölle durfte Jack natürlich nicht, da er ja den Teufel betrogen hatte. Doch der Teufel erbarmte sich und schenkte ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit Jack damit durch das Dunkel wandern könne. Der Ursprung des beleuchteten Kürbis war demnach eigentlich eine beleuchtete Rübe, doch da in den USA Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O´Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten.

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