Am Sonntag den 25.03.2012 um 2:00 Uhr beginnt die Sommerzeit. Die Uhr wird dann um 1 Stunde vorgestellt, „die Nacht ist also 1 Stunde kürzer“. Dabei findet der Wechsel von der Sommerzeit in die Winterzeit (Normalzeit) statt. Beachtenswert ist dabei, dass die Planetenstunden in der Regententabelle um eine Stunde versetzt angezeigt werden.

Die Idee einer jährlichen Zeitumstellung wurde erstmals im Jahre 1784 von Benjamin Franklin in einem Brief über „die Kosten des Lichtes“ an die Herausgeber einer Pariser Zeitschrift erwähnt, in dem er den hohen Verbrauch an Kerzen kritisierte. Angesichts des humorvollen Charakters des Textes ist allerdings nicht klar, ob es sich um einen ernsthaften Vorschlag Franklins handelte.

Ernsthaft wurde die Idee erstmals im Jahre 1907 von William Willett vorgeschlagen. Trotz Lobbyarbeit konnte er die britische Regierung jedoch nicht zur Einführung der Sommerzeit bewegen.

Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals am 30. April 1916 in Deutschland, in Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch in Irland. Die Bezeichnung, die die Iren für die Zeitumstellung fanden, „Daylight Saving Time“ (wörtlich übersetzt: „Tageslicht aufsparende Zeit“), beschreibt den Zweck, nämlich die Stundenzahl mit nutzbarem Tageslicht zu vergrößern.

Im Jahr 1975 beschlossen die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte 1977. Als Hauptgrund galt die Annahme, durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes Energie sparen zu können. Diese Überlegung war insbesondere noch eine Nachwirkung aus der Zeit der Ölkrise.

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